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Unternehmen im Internet

Für Unternehmenspräsenzen im Internet gilt:

»Besser keine Website als eine schlechte.«

Es ist erstaunlich, wieviele Unternehmen diesen weltweit wirkenden Auftritt in einem Massenmedium von einem Auszubildenden nach dem Motto "der kann das schon" erstellen lassen, während sie ein kleines Vermögen für die Gestaltung der Visitenkarten investieren. Dies ist schon alleine deshalb gefährlich, weil der negative Eindruck, den das Unternehmen hinterläßt, nur mit hohem Aufwand zu korrigieren ist.

Hier möchte ich Ihnen eine von mehreren möglichen Vorgehensweisen vorstellen, die nach meiner praktischen Erfahrung zu "lebendiger" Kommunikation und Interaktion mit dem Betrachter führen kann und zu einer für das Unternehmen bestmöglichen Lösung führt. Es gibt keinen Internetauftritt von der Stange, jede Lösung wird, wie im Intranet, immer unternehmens-individuell sein müssen.


Frage 1:
Was wollen Sie mit einer Website?


Viele Unternehmen sind durch Kundenanfragen oder Mitbewerber gezwungen, sich mit dem Medium Internet zu beschäftigen. Aber eine Website, die keinen Nutzwert hat, schadet mehr als sie nützt. Diese frech klingende Frage soll zu der Überlegung führen, was denn an diesem Unternehmen überhaupt interessant ist. Dieses Interessante gilt es zu publizieren - und zwar das Interessante aus Betrachtersicht. Für Börsenanalysten mögen dies die Bilanzkennziffern sein, für potentielle Kunden oder im PR-Bereich gibt es doch sicher mehr über Ihr Unternehmen zu berichten, oder?


Und die Kosten?

Am Ende des Projektes wird Sie jede Seite in Ihrer Website erfahrungsgemäß zwischen 200,- und 300,- DM gekostet haben.

Aber täuschen Sie sich nicht - die Zahl der Seiten wächst mit der Qualität der Website.
Und dann ist sie fertig?

Eine gute Website ist nie fertig. Sie wird permanent weiter entwickelt, bietet Neues, Interessantes, geht auf die Anregungen und Bedürfnisse der Zielgruppe ein.

Deshalb der Tip:

Beginnen Sie mit einem Intranet, und gehen Sie erst mit dem so gewonnenen Know How ins World Wide Web.
Frage 2:
Selbst machen, Agentur oder Coaching?

Das Basisproblem ist in den meisten Unternehmen der Mangel an Internet-Know How. Eine große Website zu erstellen, zu pflegen und aktuell zu halten ist ein Full-Time-Job, den man nicht so nebenbei erledigen kann. Wenn keine eigenen Fachleute im Hause sind, stehen diverse Dienstleister zur Verfügung, die einen Komplett-Service anbieten, von Konzeption über Realisierung bis hin zur Pflege. Das Problem stellt sich häufig in der Kommunikation, da die Externen nicht integraler Bestandteil der Unternehmenskommunikation sein können.

Um der Gefahr, daß die letztlich ja kommunikative Website ein Fremdkörper im eigenen Unternehmen bleibt, ist die Erstellung durch eigene Mitarbeiter eindeutig vorzuziehen. Das Coaching bezeichnet die Integration externer Spezialisten, die gemeinsam mit den internen Mitarbeitern die Website bei Ihnen im Unternehmen erstellen - auf diese Art kann die Internet-Kommunikation in das Unternehmen integriert werden, und das Know How bleibt bei Ihnen, wenn die Externen wieder gehen.


Frage 3:
Wie geht man am besten vor?


Die Antwort klingt einfach: Indem man die erste Website nicht ins Internet bringt. Ich empfehle Ihnen, mit einem hausinternen Intranet zu beginnen - und die Internet-Technologien für die interne Kommunikation einzusetzen. Im Rahmen der Konzeption werden Sie schnell feststellen, welche Vereinfachungsmöglichkeiten auch Ihrer Firma ein Intranet bietet, weit über die Speisekarte oder das Telefonregister hinaus. So sammeln Sie nicht nur die technischen Erfahrungen, sondern sehen auch, wie Ihre eigenen Mitarbeiter als Benutzer reagieren und welche Wünsche bzw. Ansprüche sie an ein benutzergeführtes Informationssystem haben.

Mit diesen Erfahrungen ausgerüstet, wird Ihnen die Erstellung einer professionellen Website, die Ihr Unternehmen bestmöglich repräsentiert und die Benutzer einbezieht, nicht mehr schwer fallen.
Einige Referenzen:

 



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